Anleger haben in den USA nur wenige Möglichkeiten, wenn es um kryptowährungsbasierte Fonds geht. Nur eine gleichwertige Alternative bietet der Wall Street-Gigant Grayscale Investments LLC Trusts für Bitcoin, Bitcoin Cash und andere. Da Bitcoin im Jahr 2020 trotz der Unsicherheit auf dem Markt massive Zuwächse von 60% verzeichnete, hat es viel Zugkraft gewonnen.
Trotz des wachsenden Interesses von Privatanlegern und institutionellen Investoren wagten sich nur wenige hochkarätige Vermögensverwaltungsgesellschaften in die Kryptowelt. Fidelity ist nun der Brigade beigetreten. Das Unternehmen hat bei der SEC (Security and Exchange Commission) einen Bitcoin Fund Wise Origin Bitcoin Index Fund 1 beantragt, der sich erfolgreich von dem massiven Abwärtstrend erholt hat, der durch den COVID-19-Ausbruch verursacht wurde, wie der Präsident und Direktor digitaler Fonds von Fidelity, Peter Jubber, bestätigte.
Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Fidelity Investments kein Neuling im Bereich Krypto ist, da das Unternehmen nach der Einführung eines Krypto-Depotdienstes vor zwei Jahren an digitalen Assets beteiligt war. Die Niederlassung des Unternehmens, die Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte überwacht, gab im Oktober letzten Jahres bekannt, dass sie mit dem Handel mit Dienstleistungen begonnen hat.
Eine von Fidelity durchgeführte Umfrage zeigt, dass 36% der Umfrageteilnehmer digitale Assets besitzen und weitere 60% bereit sind, ihre Portfolios mit digitalen Assets zu diversifizieren. Peter Jubber leitet den neu geschaffenen passiv verwalteten Fonds und fungiert als Präsident und Direktor der digitalen Fonds.
Der neue institutionelle Fonds auf Bitcoin-Basis stützt sich auf seine genehmigten Untersuchungen zu digitalen Assets. Fidelity Digital Assets, der Kryptowährungszweig von Fidelity Investments, wird den Fonds verwahren. Der Fonds ist in erster Linie für hochkarätige Anleger gedacht, da das Institut eine hohe Mindestbeteiligung verlangt.
Die Mindestinvestition für diesen neuen Bitcoin-Fonds, die von einem externen Investor akzeptiert wird, beträgt 100.000 USD. Mit diesem klugen Schritt hat sich Fidelity langfristig für die Zukunft der Blockchain-Technologie engagiert und dafür gesorgt, dass digital native Assets wie Bitcoin für Investoren zugänglicher werden.
Das Engagement von Fidelity für Kryptowährungen wurde mit der Gründung von Fidelity Digital Assets im Jahr 2017 formalisiert – einem Unternehmen, das Krypto-Assets für Hedge-Fonds, Family Offices und Handelsunternehmen verwalten soll. Fidelity-Backed OSL Digital Securities wurde erst kürzlich von der Securities and Futures Commission (SFC) in Hongkong im Prinzip nach neuen Opt-In-Kryptowährungsbestimmungen genehmigt, die erst im letzten Jahr eingeführt wurden.
Es ist anzumerken, dass das Unternehmen derzeit das Vermögen seiner Kunden im Wert von 8 Billionen US-Dollar hält. Basierend auf der Genehmigung der SEC würde der Krypto-Investment-Arm von Fidelity nun nicht nur als Verwahrstelle für institutionelle Kunden in New York fungieren, sondern dort auch als Trust fungieren.





